
Im Technologiepark in Dortmund steht Gerd Grube in der 1000 m2-Werkhalle des Robotersystemhauses Carat Robotic Innovation, das er vor 17 Jahren mit zwei anderen Ingenieuren gegründet hat, und blickt zufrieden auf die Roboter, die da gerade die Zierleisten für das Fahrzeugmodell eines großen deutschen Autobauers bearbeiten.
Es ist ein Versuchsstand: Der Roboter, den die Zuliefer-Firma bestellt hat, wird hier entwickelt und erprobt. Gerd Grube, 49 Jahre alt, Professor Dr.-Ing., Vater von zwei Kindern, hat kurz zuvor etwas Verblüffendes gesagt, so ehrlich, wie es wohl nur Leute im Revier über die Lippen bringen.
Das sind kurz zuvor seine seine Worte gewesen: "Wir wussten nicht, was auf uns zukommt, als wir gegründet haben, wenn man es gewusst hätte, hätte man es wahrscheinlich auch gelassen." Wow, das sitzt, für einen Augenblick steht das so im Raum. Gerd Grube wirkt aber nun wirklich nicht unglücklich, im Gegenteil.
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