
Intelligente Geräte von morgen
Dortmund. Die Freude ist riesig an der TU Dortmund. Gleich drei Forschungsbereiche auf einen Schlag sind von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligt worden. Das bringt 20 Millionen Euro und Prestige, wie TU-Prorektor Prof. Metin Tolan am Donnerstag kundtat.
Bei zwei Forschungsgebieten handelt es sich um Anschlussbewilligungen. Ein Thema ist absolut neu – und kam bei der strengen Jury voll an. Es geht um eine neue Qualität von Datenverarbeitung, wie Prof. Katharina Morik gestern ausführte. Sie will mit 18 weiteren Professor(inn)en verschiedener Fachbereiche von Informatik bis Astroteilchenphysik die Sensoren, Handys und Navis schlauer machen. „Die Geräte von heute sind nicht analysefähig“, urteilt die Wissenschaftlerin.
Geräte von morgen sollen zum Beispiel an einem Unfallort in der Atemluft von Verunfallten eine Diagnose stellen. In einer Fabrik sollen Sensoren bei Minderqualität sofort die Produktion unterbrechen, ehe teurer Ausschuss entsteht. Zu intelligenten Geräten zählt auch, dass Akku-Energie gespart wird, zum Beispiel, indem wenig genutzte Funktionen eines Handys in einen Schlafmodus versetzt werden.
Lesen Sie den vollständigen Artikel aus "DerWesten" vom 18.11.2010 hier.